#6 – Hausbau unter Alkoholeinfluss
Viele träumen davon, beim Hausbau von Anfang an alles richtig zu machen – gerade wenn es um Smart-Home-Technik geht. In der sechsten Folge von Le TechNic geben Lennart und Nicolas ihre Top-Empfehlungen für den smarten Neubau: Was sollte man einplanen, bevor die Wände stehen? Welche Entscheidungen lassen sich später kaum noch nachholen? Und: Apple Pay hat endlich die Sparkasse erreicht – was ihr dafür tun müsst, erfahrt ihr ebenfalls in dieser Folge.
Smart Home beim Neubau: Was vor dem Einzug geplant sein muss
Wer ein Haus baut, hat eine einmalige Chance: Viele Smart-Home-Infrastrukturmaßnahmen lassen sich nachträglich kaum noch umsetzen – oder nur mit enormem Aufwand. Lennart und Nicolas empfehlen, LAN-Ports in möglichst vielen Räumen einzuplanen, den optimalen Standort für Router und Mesh-Access-Points festzulegen sowie HDMI- und Koaxial-Kabelwege für Fernseher und Satellitenanschlüsse vorausdenken. Auch die Rollladensteuerung sollte von Anfang an in die Haussteuerung eingebunden werden – smarte Aktoren lassen sich zwar nachrüsten, sind aber aufwändiger als eine native Planung.
Ein besonders wichtiger Punkt betrifft die Lichtschalter: Wer auf Bus-Schalter setzt, braucht einen separaten Niedervolt-Stromkreis, da keine 230-Volt-Leitungen in die Schalter führen. Das ist der Schlüssel zu einem wirklich flexiblen Smart-Home-System, das sich ohne Umbau jederzeit umprogrammieren lässt. Die Hosts empfehlen außerdem, bereits beim Bau Abluftkanäle in allen Räumen einzuplanen – ideal in Kombination mit einer smarten Heizungssteuerung.
Sicherheitstechnik im Neubau: Fest einbauen oder flexibel bleiben?
Eine der größten Entscheidungen beim smarten Neubau: eine professionell installierte Alarmanlage oder ein modulares Smart-Home-Sicherheitssystem? Der Vorteil der klassischen Installation liegt in einem geprüften Sicherheitskonzept, das oft von der Versicherung anerkannt wird. Der Nachteil: Das System veraltet technologisch und lässt sich kaum flexibel erweitern. Lennart empfiehlt, beim Neubau zumindest die Kabelwege für fest installierte Geräte vorzubereiten, auch wenn man zunächst mit smarten Einzellösungen startet.
Ähnlich verhält es sich mit Lautsprechern in der abgehängten Decke: Geschmackssache, aber eine Option, die man beim Rohbau einplanen kann. Wer sich nicht festlegen möchte, setzt auf Wandhalterungen für smarte Boxen wie Sonos oder HomePod – flexibel, gut klingend und ins Smart-Home-System integrierbar. Nicolas berichtet außerdem von seinen Experimenten mit dem Raspberry Pi – dem kleinen Einplatinen-Computer, der unzählige Einsatzmöglichkeiten im Smart-Home-Bereich bietet.
LED-Strips und Apple Pay: News der Woche
Lennarts Must-Have der Woche sind smarte LED-Lightstrips – etwa von Philips Hue oder Koogeek – die indirektes Licht hinter Möbeln oder unter Regalen erzeugen. Ein stimmungsvolles Upgrade für jeden Raum, das zudem über HomeKit oder die Hue-App steuerbar ist. Wer günstiger einsteigen möchte, findet bei Aldi Tint-Sets, die dank ZigBee-Standard vollständig mit dem Philips-Hue-System kompatibel sind.
Ein freudiges Update von Nicolas: Apple Pay ist endlich auch für Sparkasse-Kunden verfügbar. Voraussetzung ist eine aktive Pushtan-Freischaltung und eine Kreditkarte. Auch die DKB ist jetzt dabei. Schade findet Nicolas nur, dass PayPal weiterhin exklusiv mit Google Pay kooperiert und Apple Pay-Nutzer außen vor lässt.
Fazit
Wer ein Haus baut, sollte Folge 6 von Le TechNic hören, bevor der erste Stein gesetzt wird. Lennart und Nicolas liefern einen strukturierten Überblick über die wichtigsten Smart-Home-Maßnahmen beim Neubau – von Netzwerkinfrastruktur über Sicherheitstechnik bis zu smarten Schaltern und Lautsprechern. Dazu kommen konkrete Produkt-Tipps und aktuelle News zu Apple Pay. Ein praktischer Leitfaden für alle, die ihr neues Zuhause von Anfang an smart aufstellen wollen.
Jetzt reinhören
Die vollständige Podcast-Episode findest du hier: #6 – Hausbau unter Alkoholeinfluss – Le TechNic