#17 – Raus in den Garten, mit eiskaltem Corona
Der Corona-Lockdown hat eine unerwartete Nebenwirkung: Endlich ist Zeit fur den Garten. Lennart und Nicolas widmen sich in Folge 17 dem smartesten Garten Deutschlands – von Bewasserungsautomatiken uber Mahroboter bis zu smarten Lichtlosungen unter freiem Himmel. Und wer die Folge verpasst, dem entgeht auch alles zum neuen iPhone SE.
Mahroboter – smarte Helfer mit echten Risiken
Lausi ist zwiegespalten: Mahroboter sind technisch faszinierend und halten den Rasen dauerhaft gepflegt – aber sie sind nicht risikofrei. Das grosste Problem ist die Sicherheit: Die Gerate fahren uber Hindernisse, stoppen nicht bei Kinderarmen oder -fussen und mulchen statt aufzusammeln. Wer einen einsetzt, muss den Garten sorgfaltig planen – Kanten und Ecken mussen maherfreundlich gestaltet sein, sonst entstehen unschone Stellen, die ein Rasentrimmer manuell ubernehmen muss.
HomeKit-Unterstutzung fehlt beim Mahroboter bisher vollig, weil Apple sich quer stellt. Die Steuerung lauft uber proprietary Apps der jeweiligen Hersteller. Der Einstieg liegt bei rund 300 Euro fur Controller und Sensor allein – ohne Schlauche und Beregner. Wer ein komplettes Set mit Mahroboter will, zahlt ab 1.000 Euro aufwarts.
Gardena mit HomeKit – smarte Bewasserung
Das Gardena Bewasserungssystem ist eine der wenigen ernstzunehmenden Smart-Home-Losungen fur den Garten mit HomeKit-Anbindung. Wer bereits eine Bewasserungsanlage hat, kann mit einem einfachen Austausch der Zeitschaltuhr direkt ins System einsteigen – ohne die gesamte Infrastruktur neu zu verlegen. Neben Bewasserungssteuerung bietet Gardena auch smarte Steckdosen fur den Aussenbereich.
Lausi schildert sein eigenes kreatives Setup mit Brunnenrohr, Pumpe und geschalteter Steckdose – und traumt von einem Wasserstandssensor, der automatisch die Pumpe ein- und ausschaltet, je nachdem ob die Regentonne voll oder leer ist. Das ware mit etwas Bastelei realisierbar – zeigt aber auch, wie viel Potenzial im smarten Garten steckt, das kein fertiges Produkt noch ausschopft.
Smarte Gartenbeleuchtung – was geht, was fehlt
Bei der smarten Aussenbeleuchtung gibt es ausser Gardena wenig Ernstzunehmendes. Philips Hue bietet zwar Aussenprodukte, die sind aber teuer: Ein 3er-Set mit Farbunterstutzung kostet rund 300 Euro. Lennarts gunstigere Alternative: Eine handelsubliche wasserdichte Aussenleuchte mit einer Hue-E27-Birne ausstatten. Das funktioniert dank Zigbee mit ausreichend Reichweite und kostet einen Bruchteil. Wer auf WLAN statt Zigbee setzt, muss von Produkt zu Produkt testen – die Reichweite ist haufig ein Problem.
iPhone SE, iOS 14 und weitere News
Das iPhone SE erscheint diesen Monat – mit dem A13 Bionic aus dem iPhone 11 im Gehause des iPhone 8 fur rund 399 Euro. Fur alle, die Apple-Qualitat ohne Flaggschiff-Preis wollen, ist das laut Lennart ein klarer Kauftipp. Dazu kundigt Apple das Apple TV der sechsten Generation mit 64 und 128 GB Speicher sowie einem Kindermodus an. iOS 14 soll ausserdem den iCloud-Schlusselanhanger zu einem vollwertigen Passwortmanager ausbauen – eine Funktion, die bisher nur Drittanbieter wie 1Password oder Bitwarden boten.
Lausi empfiehlt die RKI-Daten-App als einfache und sinnvolle Moglichkeit, in der Coronakrise informiert zu bleiben und einen kleinen Beitrag zur Kontaktnachverfolgung zu leisten.
Fazit
Folge 17 verbindet Technik mit Gartenpraxis auf erfrischend ehrliche Art. Mahroboter sind cool, aber gefaehrlich – smarte Bewasserung ist sinnvoll, aber der Markt ist noch dunn. Mit dem iPhone SE gibt es ein echtes Preis-Leistungs-Wunder, und der Garten wartet weiter auf seine digitale Revolution.
Jetzt reinhören
Die vollständige Podcast-Episode findest du hier: #17 – Raus in den Garten, mit eiskaltem Corona – Le TechNic