#26 – Amazon will euch nackt sehen!
Amazon bringt mit dem Halo Band ein Fitness-Wearable auf den Markt, das in seiner Datenhungrigkeit neue Maßstäbe setzt – inklusive 3D-Körperscan zur Analyse des Fettanteils. Gleichzeitig muss Apple sich vorwerfen lassen, mehrfach Schadsoftware als sicher zertifiziert zu haben. Lennart und Nicolas nehmen in Folge 26 beide Konzerne gleichermaßen in die Pflicht – und liefern nebenbei interessante HomeKit-Neuheiten.
Amazon Halo – das Armband, das alles wissen will
Das Amazon Halo ist kein gewöhnliches Fitness-Band. Neben klassischen Aktivitäts- und Schlafdaten analysiert es den Tonfall der Stimme, um emotionale Zustände zu erkennen – und erzeugt auf Wunsch ein dreidimensionales Modell des eigenen Körpers zur Berechnung des Körperfettanteils. Das Gerät scannt dabei den gesamten Körper über die Kamera des Smartphones. Lausi hat das Amazon Halo ausprobiert und berichtet von seinen Erfahrungen. Die Datenmenge, die Amazon damit sammelt, ist beachtlich – und wirft Fragen auf, wie weit Nutzer bereit sind zu gehen, wenn der Preis stimmt.
Zum Vergleich bringt Lausi einen Erfahrungsbericht zum Xiaomi Mi Band 5 mit: Für einen Bruchteil des Halo-Preises bietet das Mi Band 5 Schlaftracking, Herzfrequenz und Benachrichtigungen – ohne den umfangreichen Datenhunger. Für Einsteiger in die Wearable-Welt ein hervorragender Einstieg.
Apple zertifiziert Malware – und HomeKit wächst trotzdem
Auf der Schattenseite der Woche: Apple wurde mehrfach dabei ertappt, Schadsoftware in Form von Malware und Trojanern als sichere Software zu zertifizieren. Lausi empfiehlt deshalb Anti-Malware-Software auch für den Mac – lange Zeit als unnötig abgetan, jetzt sinnvoller denn je. Das Sicherheitsversprechen des Apple-Ökosystems bekommt damit Risse.
In etwas entspannteren HomeKit-Neuigkeiten: IKEA bietet jetzt eine HomeKit-kompatible Steckdose für unter 10 Euro an – aktuell die günstigste HomeKit-Steckdose überhaupt. Meross ergänzt das Angebot mit einem WLAN-Garagentoröffner mit HomeKit-Integration, und Vocolinc bringt Türsensoren mit Bluetooth 5.0 für 25 Euro im Einzelpack.
Samsung Outdoor-TV, Vodafone GPS-Tracker und Blackberry
Samsung bringt mit „The Terrace“ ein Outdoor-TV-System nach Deutschland – ab 4000 Euro aufwärts, für alle, die auch im Garten kein Kompromiss-Bild sehen wollen. Netflix bietet nach wochenlangem Hin und Her doch wieder kostenlose Inhalte an. Der Vodafone Curve GPS Tracker mit eingebauter SIM-Karte kostet 90 Euro einmalig plus 2 Euro im Monat, ist wasserfest und hält sieben Tage. Und Blackberry versucht sein Comeback – Lennart und Lausi sind skeptisch.
Fazit
Folge 26 zeigt, dass selbst die vertrauenswürdigsten Konzerne Fehler machen können – Amazon beim Datenschutz, Apple beim Sicherheitsversprechen. Lennart und Nicolas kommentieren das gewohnt direkt und ohne falsche Zurückhaltung. Wer wissen will, welche Geräte wirklich Vertrauen verdienen und welche HomeKit-Neuheiten sich lohnen, bekommt hier klare Antworten.
Jetzt reinhören
Die vollständige Podcast-Episode findest du hier: #26 – Amazon will euch nackt sehen! – Le TechNic