#38 – Alles für die Almans: Autos, Datenschutz und unsere marode Infrastruktur
Willkommen zur deutschen Tech-Therapiestunde: In Folge 38 von Le TechNic lassen Lennart und Nicolas ihrer Frustration freien Lauf. Schlechte Infrastruktur, übereifrige Datenschutzbeauftragte und ein VW-Konzern, der beim Elektroauto-Rennen hinter einem koreanischen Hersteller zurückliegt – das gibt es so nur in Deutschland.
Die Datenschutz-Debatte um Videokonferenz-Tools
Eine Berliner Datenschutzbeauftragte empfiehlt Lehrern, auf Zoom, Teams, Skype und Google Meet zu verzichten – und droht mit Konsequenzen. Das Problem liegt laut der Behörde nicht in mangelnder Verschlüsselung, sondern darin, dass der Support aus den USA koordiniert wird und Server in Drittländern stehen. Lennart und Nicolas können darüber nur den Kopf schütteln. Nicolas erklärt die DSGVO-Logik dahinter, hält sie in diesem Fall aber für praxisfremd – insbesondere dann, wenn Lehrer aus der Not heraus auf bewährte Tools zurückgreifen, um überhaupt Fernunterricht anbieten zu können. Praktische Alternativen? Staatliche Plattformen, die kaum funktionieren.
Hyundai Ioniq 5 macht deutschen Autobauern Druck
Der Hyundai Ioniq 5 ist das Elektroauto, das VW mit dem ID.4 hätte bauen sollen. Schnellladen von 0 auf 80 Prozent in 18 Minuten – das schafft sonst nur der Porsche Taycan. Dazu kommen ein Solarladedach, eine fahrbare Powerbank-Funktion, Wärmepumpe und ein Head-up-Display für die gesamte Frontscheibe. Für rund 60.000 Euro ein Fahrzeug, das als Dienstwagen mit nur 0,25 Prozent versteuert wird. Nicolas ist begeistert. Lennart fragt sich, wann deutsche Hersteller aufwachen.
Apple Cash, HomePod Mini und Starlink
Endlich: Apple Cash kommt nach Deutschland – Nutzer werden zur Einrichtung aufgefordert. Der HomePod Mini ist für 99 Euro verfügbar und bekommt mit iOS-Updates laufend neue Funktionen. Eve kündigt smarte Jalousien unter dem Namen Eve Smart Blind an – HomeKit-gesteuerte Rollos, die ab Sommer 2021 verfügbar sein sollen. Elon Musks Starlink macht sich in Deutschland bemerkbar: für 600 Euro einmalig und 100 Euro monatlich gibt es Satelliten-Internet ohne Kabelanschluss, mit symmetrischer Bandbreite und monatlicher Kündigungsmöglichkeit. Für Pendler und Landbewohner ohne Glasfaser eine ernst zu nehmende Alternative.
Fazit
Folge 38 ist Le TechNic von seiner kritischsten Seite – und das tut gut. Lennart und Nicolas zeigen, dass Tech-Journalismus mehr bedeutet als Produktjubel. Wer verstehen will, warum Deutschland in der Digitalisierung hinterherhinkt, bekommt hier eine unterhaltsame, aber schonungslose Diagnose.
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Die vollständige Podcast-Episode findest du hier: #38 – Alles für die Almans: Autos, Datenschutz und unsere marode Infrastruktur – Le TechNic